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Nun war es so weit, nachdem ich, fast schon wie erwartet, keinen Job gefunden hatte, wurde der Flug gebucht. Wie ich allerdings Erfuhr, war ich damit nicht der einzige, denn alleine in diesem Hostel müssen zusätzlich 2 weiter verfrüht nach Hause fliegen. Desweiteren hat Carlo auch sein Flug nach Huase gebucht, also jemadnen den ich schon kenne geht es genauso, das war schon irgendwie beruhigend. Bevor ich den Abschluß schreibe noch einen kurzen Überblick über die letzten Tage in Australien. Carlo kam am Mittwoch, dem St. Pattricks Day, an und das musste natürlich gefeiert werden, nur hatten wir beide eigentlich nichts grünes….na egal, der Tag ist ja eh nur nen Vorwand zum saufen :D Als wir uns Abends fertig machten und eigentlich losgehen wollten wurden wir von ein paar aus dem Hostel gefragt ob wir nicht bei denen mittrinken wollen…eigentlich waren wir ja verabredet mit Mareike aus dem anderen Hostel..aber irgendwie blieben wir dann da kleben und so wurde, dank Trinkspiele, eine ganze Menge Goon geleert. Irgendwann setzten wir uns dann anch draußen und beschlossen auch kurz darauf doch nur durch die Clubs zu streifen, an dem Zeitpunkt trennten Carlo und ich uns von der Gruppe und steuerten Richtung Tongue and Groove, dem Nachtclub. Irgendwie verlor ich dadrinn Carlo aus den Augen, machte mir aber nüscht aus, weil da war ich eh andersweitig beschäftigt. Als der Club um 5am zu machte trottete ich nach Hause, dabei kam mir dann son komischer Vogel entgegen…Carlo. Um 2am hat er wohl den Club verlassen und war seitdem 3 Stunden durch St. Kilda geirrt. Kann man schonmal machen :D
Der nächste und somit vorletzte Tag in Melbourne war dann auch wieder son Ding für sich. Irgendwie bin ich um 11am aus dem Bett gefallen, kurz Laptop angemacht und schon schrieb mich Carlo auf Facebook an, er saß unten im Internetcafe. Wir beschlossen mal schnell Richtung Victoria Market zu fahren. Toll, beide mit Restalkohol, ich ungeduscht (ok Deo gabs, reicht ja eigentlich auch :D ). Beim Victoria Market dann irrten wir durch die Gänge in denen Händler Ihre Stände aufgebaut hatten. Dabei gabs nochmal den Liquid Sand Stand zu sehen. Carlos reaktion auf die Bilder war nur irgendwas von Grottenhässlich. Ist halt scheinbar nichts für Leute mit Gesschmack :D . Nachdem wir kein Bock mehr auf den Markt hatten steuerten wir in Richtung McD. Man gönnt sich ja doch nichts und so hab ich mal son supertollen Angus Burger gegessen, mit wohl richtigem Fleisch. Abends dann ging es ans Sachen packen, da wir Morgens um 10am auschecken mussten…was man nciht so alles für Kram hat, boar..ich ahb erstmal die Hälfte weggeschmissen, unter anderem die mit Panzer Tape geklebten Turnschuhe, die Arbeits T-Shirts von Bryont und eine Gammelhose. Naja das flog alles in den charity Bin. Sollen sich doch Kinder darüber freuen :) Als ich dann runter kam, saßen die Leute vom letzten Abend wieder an einem Tisch und so wurde wieder Goon getrunken. Dann um 11pm oder so kam jemand auf die Idee sich mal die Pinguine anzugucken und so zogen wir bösen Europäer/Ammis mit 3 Säcken voll Goon zum Strand um uns dort die Pinguine anzugucken…schon putzig die Viecher….erinnerten mich sogar tatsächlich an die aus dem Film Madagaskar “smile and wave”. Auf dem Weg zurück beschloss ich dann einfach mal so Richtung Ozean zu rennen um dann weiter Richtung Süden zu rennen bis ich schwimmen musste, und dann gings auch zurück…jaja da war ich gerade wieder Gesund und mach son scheiß, naja die Rechnung kam in Form von Husten am nächsten Tag.
Der Freitag, großer Abschiedstag, Carlos Flieger ging früher als meiner und so verabschiedeten wir uns um 11am, lang allein blieb ich allerdings nicht, da Stephan, Max und Lennart um 1pm von der Great Ocean Road zurück kamen und so verstrich ziemlich schnell die Zeit bis 9pm, denn da ging mein Bus Richtung Flughafen….während der Fahrt, ach eigentlich während des gesammten Fluges realisierte ich eigentlich erst so richtig was ich da nen halbes Jahr lang gemacht habe….Fick die Henne…ich war einfach mal am anderen Ende der Welt.
Eigentlich nen guter Zeitpunkt für nen kleines Resumé:

Nun, so verdammt schnell geht ein halbes Jahr vorbei. Ob man das gefunden hat was man gesucht hat kann man schwer sagen. Denn das wird die Zeit zeigen ob und wie ich mich verändert habe. Definitiv habe ich an Erfahrung gewonnen, auch wenn es nur die beruhigende Gewissheit ist, dass man eine Woche lang nur von Instant Nudeln leben kann. Auch das man International ziemlich leicht Freunde finden kann und das Sprache eigentlich nur zweitrangig ist. Mir selbst hat es jedenfalls ziemlich viel Spaß gemacht. War ja auch das erstemal so ziemlich auf mich alleingestellt, auch wenn das nicht so ganz stimmt, denn dank Internet etc. Sit man doch immer mit zu Hause verbunden, ob das nun ein Vor- oder Nachteil ist überlass ich dem Leser, denn für mich war es “normal”. Die Erfahrung für sich selbst und andere Kochen zu können beruhigt mich ungemein, wär ich alleine in eine Wohnung gezogen würde ich mich vermutlich typischerweise von Tiefkühlpizza und Chips ernähren, da die Erfahrung das Kochen ja eigentlich genau so schnell geht gefehlt hätte.

Falls irgendwer den Blog lesen sollte um herruaszufinden wie Australien ist und ob man dahin fliegen sollte, dem kann ich nur raten: tut es. Nicht alle Ereignisse wurden niedergeschrieben, das hat etwas von natürlicher Zensur meinerseits, denn viele Erlebnisse sind nicht für gewisse Augen bestimmt ;) Erinnern werd’ ich mich aber auch an diese ganz gut.
Zu viel fällt mir ein was ich erwähnen würde, aber eigentlich steht das ja schon in den letzten 22 Einträgen.
Somit schließ ich also diesen Blog und viele wunderbare Erinnerungen bleiben.

Nachdem wir den Tod von Ingeborg verdaut und ausreichend dokumentiert hatten war es Zeit für den Abschied von Lenn und Max, denn die beiden wollten logischerweise die geplante Strecke weiterfahren und zum höchsten Berg Australiens fahren. Stephan und ich steuerten dann direkt mit Gepäck und allem drumm und drann zu McDonalds, weil da gibts ja kostenlos Internet und shcließlich hatten wir noch 8 Stunden zu überbrücken, denn der ‘tolle’ Bus fuhr erst kurz vor Mitternacht ab. Wenn man sich die Strecke Canberra – Melbourne nun auf der Karte anguckt ist einem klar. Is ja nit weit, dauert ja nicht lang…..na Pustekuchen, 8 Stunden sollte die Fahrt gehen.
Als es dann endlich Zeit wurde einzusteigen bekamen wir die hintersten Plätze zugewiesen, die direkt neben dem Klo waren -.- naja ein Unglück kommt selten allein, wa? Nach dem Motto stiegen wir dann auch ohne zu Jammern ein und belegten unsere Plätze. Mein persönliches Trostpflaster war, dass wir beim Ausräumen von Ingeborg noch ne Colaflasche mit Goon gefunden hatten, jehaa…1,5l Goon für 8 Stunden, das sollte passen.
Nun muss man sich das so vorstellen: Der Bus ist dunkel, alle wollen schlafen, nur ein soon Idiot hört laut Musik, bewegt sich mehr als Schlafende und trinkt dabei Goon. Boar war der vor mir angepisst, aber wahrscheinlich zu Müde was zu sagen. Irgendwie schlief ich dann, entgegen meines Vorhaben, ein undzwar für 2 Stunden, in den 2 Stunden ging die Sonne auf, eigentlich wollt ich mich ja solange wach halten, damit ich genau das sehe…Unglück Nummer 3. Angekommen am Busbahnhof in Melbourne suchten wir den Weg zum Hostel, welches wir schon gebucht hatten.
Man sah uns vermutlich unsere Planlosigkeit an, denn eine ältere Dame half uns die richtige Straßenbahn zu finden. Nachdem wir ausstiegen und nichtmal 5 Minuten irgendwo rumstanden kam direkt auch nen alter Mann auf uns zu und fragte ob wir uns verirrt hätte, das bejahten wir und so beschrieb er uns den Weg zum Hostel.
Waren wir glücklich als wir da ankamen, das war wirklich nen Gefühl von tiefster Vorfreude aufs Bett. Aber auch die wurde direkt getrübt, denn wir konnten erst um 2pm in die Zimmer einchecken wie wir erfuhren, also legten wir uns in den Courtjard (quasi nen kleiner Biergarten mit Liegestühlen) und warteten da die 4 Stunden bis wir in die Zimmer konnten. Ich nutzte die Zeit um schnell den Aldi zu suchen um dort was kleines zu essen einzukaufen.
Um 2pm gings dann endlich auf die Zimmer, schnell duschen und dann….ja dann schliefen wir beide ein.
Um 8am am nächsten Morgen wachte ich auf, war mir ziemlich sicher nur kurz geschlafen zu haben (war halt hell als wir einschliefen und war hell als wir aufwachten), ein Blick auf die Uhr und anschließend auf die Laptop Uhr besagten allerdings das Gegenteil. Toll, einfach mal so ein kompletten Tag verpennt, ok wir beide hatten im Bus kaum geschlafen und die Nacht davor war auch nicht so der Knaller. Ich setzte mich dann runter in den Communityraum um dort dochmal in nen Buch von mir reinzugucken, irgendwie vertrödelte man dabei die Zeit und aufeinmal stand Max hinter mir. Diee checkten dann ein und bereiteten uns auf den ersten Abend vor. Der Plan war: betrinken und dann weggehen. Der erste Teil klappte ganz gut, der zweite eher nicht so und so blieben wir im Hostel.
Der näcsht Morgen war dann einw enig Merkwürdig, ich war scheinbar immernoch betrunken, war damit aber nicht der einzige, denn ich saß da so auf der Couch und Max kam runter, irgenddwie entstand dann die Diskusion was der Plural von Stadt sein würde, bzw. wie man den ausspricht. (gesprochen Stätte, war Max seine Meinung und ich bin der Meinung von Steete). Nachdem wir also das ca. 5 Minuten diskutierten mischte sich nen Mädel mit ein und versetzte mir und meiner Meinung nen Dämpfer, pah! Ich steh zu meiner Meinung, egal so lernten wir aufjedenfall Mareike kennen. Der Tag ebstand dann weiterhin aus Monopoly spielen und vorallem das aller aller aller wichtigste: auss kochen, jaaa endlich mal wieder was richtiges zu Essen, mann war die Freude groß und so gabs ne Lasagne Berliner Art :D Abends dann der entschluiss: jo wir schießen uns wieder mit Goon ab! Also suchten wir das Buch mit den Trinkspielen, fanden es nciht und spielten dann wieder Kingscup. So endete also der Montag Abend, auch wenn cih gerade glaube das es eher der Sonntag Abend war…also irgendwo in dem Eintrag fehlt ein Tag. Egal! Am nächsten tag fuhren wir dann aufjedenfall in die Stadt, man muss ja Melbourne mal gesehen haben, viel gabs da allerdings nicht zu sehen, bzw. wir warend azu nicht in der lage (Goon-sei-dank). Irgendwie schlenderten wir danna lso durch die Stadt und trafen uns dann vor der Bibliothek mit der Fanny, die ich aus Brisbane kannte und die anderen beiden wohl schon aus Cairns. Aufjedenfall saßen dann da auch noch nen paar andere Gestalten rum und so kam man mit denen ins Gespräch, als wir dann aufbrachen richtung Hostel beschlossen wir mal was neues Auszuprobieren, als Goon pur und so gab es Goonacolada. Klingt toll, was :D Also eigentlich wars nur Goon mit 2 Dosen Obst. Aber hey! Der Geschmack war aufjedenfall anders :D dazu gab es nen Süßes Currey (halt mir cocosmilch udn son Kram alá Berliner Art :D ) Jetzt bin ich mir auch sicher das da nen Tag fehlt: undzwar gab es zwischen der Lasagne und dem Currey noch Spagetti Bolognese Berliner Art…mhm…auweia ich werd wie meine Oma, alles wegen Goon :D ). Nun, aufjedenfall waren wir an dem Abend dann schon bei Abend Nummer 4, den wir nciht Nüchtern verbrachten und gleichzeitig viel auchd er Entschluss, dass wir Abends am Mittwoch weggehen. Das taten wir auch, nachdem wir den Tag am Strand verbracht hatten und so ging es dann Richtung Cushion, nen kleiner Club in dem Studenten/Backpackers Night sein sollte. Naja..irgendsowas war dann auch, denn irgendwie waren fast alle verkleidet, so gabs da einen Superman, einen Spidderman, nen Doktor und nen russichen Grenzer, mit dem ich aufjedenfall nen Foto machen wollte, machten wir dann auch, weil was der Berliner will wird gemacht xD. Nachdem der Stephan und Lennart irgendwann abhauten und nur Max, Mareike und ich zurückblöieben verabschiedete sich auch Mareike und so wurde der Club dann um 2am geschlossen, ja da geht dann einfach Licht an, Musik aus und das wars….max und ich wollten aber noch nicht und so fanden wir noch nen Clubd er tatsächlich bi 4.30am aufhatte. Die Musik war zwar Grottenschlecht.
Um davon mal ein kleines Bild zu zeichnen: Als wir reinkamen wurden Backstreetboys gespielt. Donnerstag regnete es dann, das war zugleich der Anfang der tollen Regenzeit in Melbourne…egal das wussten wir da aufjedenfall noch nciht und so verbrachten wir den Tag im Hostel. Gut ich schrieb ne Mnege bewerbungen und suchte nach nem Job, wie auch schon die Tage zuvor, als ich dann nee Anzeige fand von wegen ruf ma an wir brauchen nen deutschen. Nur meine Credits waren alle, und so musst ich das Handy geldtechnisch wieder aufladen, nur gabs da nen kleines Problem, als ich am Geldautomat stand meitne der: insufficient Funds, was heißt: keine Kohle…kacke…da realisierte ich erst so richtig, das ich Pleite bin .Abends wurden wir von 2 Mädels angesprochen ob wir nicht mit ins Basehostel kommen wollen, da sei nämlich Ladysnight. Sowas kenn’ ich aus Berlin, da sind im Endeffekt mehr Kerle als Mädels weil sich die Kerle denken: geil! Ladysnight, da sind bestimmt viele Schnecken…aber hier ist ja eh alles anders, so auch das. Man war das geil, da sind selbst Kerle in Frauenkleidern rumgerannt, nur damit sie die ksotenlose Drinks bekommen, nein das war keine Transenfeier, sondern die machten das nur aus Spaß. Für mich war geldausgeben natürlich Tabu und so nahm ich auch keins mit, aber hey…betrunken wurd ich trotzdem :D Max sei dank udn vorallem auch dank den 2 Shots die mir sone komischen Mädels spendiert hatten.
Freitag war dann wieder Katerstimmung angesagt und wir beschlossen uns richtung Strand zu ebwegen, nur irgendwie war das nicht so die gute Idee, denn das Wetter wechselte innerhalb von 30 Minuten von Wolkenklar nach Regen….toll, also wieder zurück ins Hostel. Der Hagel der da runterkam war echt der Knaller, das hab ich so noch nie in Berlin gesehen, die Eiskugeln vom Himmel hatten die größe von einem Tischtennisball….woar!
Nachdem wir erneut ne Runde Monopoly spielten…gut ich verlor wieder…beschlossen Max und ich die 7 tage voll zu machen und so wurden die Goonreste getötet und wir machten usn auf den Weg zur Partymeile weil wir uns da irgendwwie mit ner Freundin von Max treffen wollten. Nachdem wir nen Türsteher geefragt hatten wo die Bar sei sagte der uns was von wegen ne Stunde laufen…nee darauf hatten wir echt kein Bock..also suchten wir uns da direkt was. Und fanden auch was..eintritt bis 1.30am und auf bis um 5am….boar das klang echt toll und so fanden wir uns da kurz vor um 1am ein und nutzten die 2-for-1 Angebote…waren dadurch ja fast deutsche Preise…naja aufgrund meines nicht-vorhanden-seins des Geldes trank ich da auch nciht so viel….am nächsten Morgen beschloss ich dann, es so wie im Jasager zu machen, egal was passiert imm Ja sagen, glaubt mir der Entschluss hatte nen Grund ;)
Samstag kam dann ein wenig Abschiedsstimmung auf, denn Stephan, Max und Lennart wollten Sonntag richtung Greatocean Road fahren. Außerdem ahtte ich nur 4 Studnen schlaf. Somit verbrachten wir den tag im hsotel und ich suchte nen Job, erfolglos, aber noch ließ ich mich nciht unterkriegen. Aufgrund des Schlafmangels ging ich dann um 11pm schlafen. Am Sonntag dann der Abschied…fiel jetzt nicht so leicht, weil immerhin verbrachten wir 3 Monate jeden Tag miteinander. Und so war ich den Abend mal alleine, das erstmal überhaupt in Australien..egal, dank der 7 tage Party kränkelte ich eh ein wenig und so ging ich schon früh schlafen. Ontag steckte ich dann wieder sämtliche Energie in die Arbeitssuche…Abends dann meinte einer meiner Zimmergenossen,d as er am nächsten Tag fliegen musste und noch diverse Saachen bei sich trug die man nicht im Flugzeug mitnehmen kann/darf udn so landete ich den Abend dann auch erst um 1am im Bett. Dienstag wollten Mareike und ich dann wieder zum Strand, war dann aber doch nicht so der fall, weil das Wetter halt im Stundentakt umschlug und im regen am Strand leigen is echt plöd. So verbrachten wir den Tag bei Ihr im Hostel, wo ich dann auch durch Zufall den ersten ‘halbwegs’-Berliener kennen, immerhin isser 14 Jahre da aufgewachsen. Abends dann zogen wir ein wenig um die Häuser und kamen dann irgendwann in eine Cafe an, was irgendwie keiens ist, denn da drinn sitzen nur Backpacker, surfen (kostenloses Internet gibts da auch) und aßen ihr eigenes Essen, sehr skuril, aber hey ich fands toll. Und es war dann der erste Tag den ich nciht in die Jobsearch steckte. So langsam wurde es immer knapper und ich realisierte das ich mir eigentlich nichtmal das Heimflugticket leisten konnte. Dazu kam, das ich ein Anruf bekam, der mir erzählte das in Tasmanien die Workinghostels überlaufen sind udn die Ernte wohl nurnoch bis Anfang April gehe…shit! Das sollte mein rettungsanker sein….verdammt.
Den Mittwoch verbrachte ichd ann natürlich mit eienr Suche nach nem Job…Abends dann hatt’ ich Zeit zum Nachdenken..was soll ich machen? Und da kam das erstema der Gedanke auf: Heimflug?
Es ist noch kalt in Deutschland und die Pollenzeit geht auch demnächst los…ich würde mich nur quälen…aber hier…ich hab fast kein Geld mehr und anch Jobs siehts hier nicht gerade aus. Abends beim Chat mit meienr Oma festigte sich der Gedanke noch mehr. Donnerstag dann wurde der Gedanke des Heimfluges immer Lauter, dennoch suchte ich weiter nach Jobs, sofern es mir Möglich war, denn das anfängliche Kränkeln war inzwischen ne ausgewachsene Erkältung.
Abends orientierte ich mich dann ebreits was ein eventueller heimflug kosten würde, nachedem ich mir verschiedene Mienungen abgeholt hatte war für mich klar, das wenn ich nicht demnächst nen Job finde, gehts defenitiv nach Hause. Freitag suchte ich weiter, und dank des Handyaufladens konnt ich mich ma wieder bei Phil melden, daabei erklärte ich Ihm die Situation und eventuell hätte er nen Job für mich gehabt, das würde sich aber erst am Samstag zeigen. Sowas ist genau das was man braucht, nen kleiner Hoffnungsschimmer.
Leider umsonst, denn Samstag erklärte mir der Chef seines Hostels, das die Stelle schon so gut wie vergeben war. Schade, änderte aber nichts daran das ich weiter im Internet nach Jobs suchte. Samstag gibts da nun nciht so viel zu suchen, weil Wochenende. Aber immerhin meinte einer aus meinem Zimmer, das es eventuell noch nen Job für mich geben würde, in ner Waschanlage, ich solle einfach mal Sonntag mit Ihm mitgehen, quasi nen kleines Jobinterview. Also ging ich Abends wieder früh schlafen, weil den Husten und den Schnupfen wollt ich echt los werden. Sonntag früh stellte sichd ann raus, das der Chef der Waschanlage keine deutschen mag…toll!
Nunja, das war halt heute, wenn ich bis Dienstag nichts gefudnen ahbe wird der Flug Richtung Heimat gebucht…aber das steht hier noch früh genug.

Am nächsten tag ging es schnurstracks Richtung Sydney zurück, denn es war Samstag und so langsam kam der Bewegungsdrang durch…bevor wir Sydney allerdings erneut sahen musste noch eins gemacht werden: Beim IKEA anhalten und Hot Dogs essen..die waren einfach zu gut. Also gabs nen kleinen Umweg zum IKEA. Auf dem Weg nach draußen verfuhr ich mich dann im Parkhaus, sodass wir den anderen Van verloren (der überrings Clunt heißt). Und Lennart und Max in dem Van hatten als einzige ne Karte. Toll…also fuhr ich mal drauf los und natürlich, wie sich kurze Zeit später rausstellte, in die falsche Richtung.
ZUM Glück hab ich mir ja wenige tage zuvor nen Internetstick gekauft, mit dem man wunderbar unterwegs Surfen konnte. Also auf zu Google Maps und den Weg zum Hostel gesucht. Der Akku sollte noch 30 Minuten halten, die Strecke war mit 40 Minuten berechnet worden, also bekam Stephan den Auftrag sich irgendwie den Weg bis zum Hostel zu merken. Wie man nunmal in so einer Situation ist, wurde der rechte Fuß etwas schwerer und drückt dabei das Pedal nach Unten. Also kamen wir irgendwann beim Hostel an, und was geschah: Das Netbook ging aus, genau auf dem Punkt…war das toll.
Weil wir recht spontan gebucht hattenpassten nicht alle in ein Zimmer, sondern wir mussten uns 3-1 aufteilen, ich nahm mit freude das einzelne Zimmer, wweil son bisschen Zeit nur für sich ist schon was tolles. Zu meiner Begeisterung standen unter dem einen Bett 2 Schuhpaare in eienr sehr kleinen größe mit pinken Söckchen drinn :D Meine Vermutung bestätigte sich am Abend: jawolla 2 von 3 anderen Leuten in dem Zimmer waren weiblich und recht gutaussehend. Leider wollten diese uns am Abend nicht begeliten, denn da ging es ins GAFF, nen Club halt in Sydney. Davor trafen wir uns allerdings nochmal mit Carlo, mit dem wir schonmal in Sydney weg waren und wir kannten ihn ja aus Brisbane (er ist der in der Mitte auf dem Foto im Facebook wo 3 Leute sich die Zähne putzen^^) Nach ein-zwei Stunden liefen Lennart und Stephan nach Hause, Max, Carlo und ich bleiben zurück, weil war ja noch keine Zeit ins Bett zu gehen. War dann nen Interessanter Abend mit nem interessanten Mädel, bis dann Ihr Freund dazukam und mich böse angeguckt hatte :D
Naja irgendwann so gegen 4am gingen wir dann anch Hause, mussten ja auch um 11am aufstehen.
Denn es ging ins Opern Haus von Sydney, denn da spielte der größte/beste/tollest Geigenspieler Australiens einie Stückee von Mozart, Hayden und noch son paar Typen die meine Oma kennt :D
War wirklich sehr beruhigend das ganze…zuuuuu beruhigend und so schlief ich direkt im 2. Teil der Vorstellung ein :D passiert halt und hey, geksotet hat es auch nur 35$.
Nach dem das Stück zu ende war, ging es für uns raus und ab ins Löwenbräu, ein bayrisches Lokal mitten in Sydney.
Wie kann man 4 abgewrackte Backpacker glücklich mamchen? Richtig, amn verkauft Ihnen deutsches Bier und dazu nen Eisbein mit Bautzner Senf!!!!!! Wie wir über das Eisbein hergefallen sind….das sah aus, wie Schweine beim Essen..oder eben 4 deutsche Backpacker die richtiges Essen auf dem Tisch hatten. Das Bier war auch billig, weil Happy Hour. Achja: die Bedienuung war natürlich auch deutsch. War das schön, mal wieder so richtig nen Bier zu bestellen…”ick hätt’ jern nen Bier 05 bitte”. Hach das war einfach nur zu schön. Das Eisbein schmeckte natürlich umso geiler und wir knallten usn echt den Bauch voll, sodass es danach als absacker nen Kräuter gab: nen Underberg, ja nen echten Underberg..so richtig Kräuter…boar war das herrlich. Was noch herrlich war, das uns der eine Kräuter, trotz vollem Magen voll weggeknallt hatte und aufeinmal hatte man nen richtig guten Pegel.
Nachdem die viel zu teure Rechnung bezahlt war ging es Richtung nach Hause, dabei konnten wir uns das Ende des chinease New Years angucken. Mit Parade und allem drann…dabei fiel uns dann auf, das es irgendwie Weltweit verdammt viele Chinesen gibt. Fast jede große Stadt hat ein China-Town, so auch Sydney, aber auch Melbourne, Brisbane, New York, San Fransisco und viele andere Ami Städte. Kein Wunder, dass die gerade Wirtschaftlich alle anderen abhängen.
Auf jedenfall kamen wir dann irgendwann “zu Hause” an und uns bleib ein weiterer Tag in Sydney, da wir Dienstag früh aufbrechen wollten.
Der Montag begann dann so wie man sich normalerweise nen Sonntag vorstellt..um 1pm klopfte es dann an meinem Zimmer, ob ich fertig sei um in die Stadt zu gehen, denn wir wollten noch den Botanic Garden sehen. Also ging es dann 2 Stunden später los (Man braucht ja so seine Zeit: Kacken, Duschen, Anziehen, Zähne putzen…das dauert, vorallem die ersten 2 aktivitäten).
Unterwegs kauften wir bei Woolworth noch Doughnuts und Milch+ Wasser ein, denn nur die wenigsten hatten da es schon geschaff sich mal was zwischen die Kauleisten zu heften. Und dann setzten wir uns erst in den Hydepark und liefen dann langsam Richtung Botanic-Garden. Der ist ja mal der Knaller sag ich euch. Da steht nen Schild von wegen, das es erwünscht sei auf dem rasen zu laufen und das man die Bäume alle umarmen soll. (nein, kein Spaß, das steht da wirklich). Aufjedenfall gabs da dann auch tolle Bilder vom Sonnenuntergang und wir verzogen uns Richtung Hostel. Dort angekommen ging jeder direkt auf sein Zimmer, denn am nächsten Morgen mussten wir um 9am auschecken. Erfolgreich!
Nachdem wir ausgecheckt hatten gingen wir erstmal Duschen und berieten wie wir nun nach Melbourne fahren wollen, die Wahl fiel auf Canberra, dann runter zur Küste und dann ab nach Melbourne. Dabei stellten wir allerdings fest, das wir es völlig verpasst hatten ins Aquarium zu gehen. Also wurde der tagesplan umgestellt: Erst Aquarium, dann IKEA, dann ab nach Canberra.
Das Aquarium ist nicht umsonst das beste der Welt (so schreiben die sich selber aus). Sämtliche Fische aus dem Great Barrier Reef, und natürlich DIE Fische aus Findet Nemo :D
Nach etwa einer halben Stunde hatten wir dann das riesen Becken gefunden: gaaaaaaaaaaaaanz viele Doris, eine Seekuh und ganz viele andere Fische..aber halt! Wo ist Nemo?
Tatsächlich gab es in dem Becken nur einen Clownfisch und der versteckte sich scheinbar gern, nachdem ich eeewig Versucht hatte die Fische zu knipsen (das nicht so einfach mit soner Kamera wo man keine Belichtungs- und Verschlusszeit einstellen kann, nach rumprobieren fand ich dann den richtigen Modus, der beides sehr gering hatte und der automatisch den ISO Wert hochschraubt. Naja und genau nachdem ich fertig war, war er da: Nemo schwamm direkt vor mir. Zack wurden die Fotos gemacht, danach noch von den vielen Doris und der Seekuh. Dann ging es im Rundweg weiter: zu den Haien, zu den Leuchtfischen und dann gabs noch ein kleinen Schaukasten wo viele Kinder davorstanden, was man nur hört war: “Neeeeeeeeeeeeemooooooooooooo” alless klar, durchdrägneln und dem kleinen seine Seele rauben indem man Ihn Fotografiert.
Nachdem der Rundgang beendet war schlenderten wir zu den Autos zurück: Denn wir hatten Hunger..auf zu IKEA, Röstzwiebeln kaufen und dann uns mit Hot Dogs für 1$ vollstopfen. Dann ging es loooos: Ziel letzte Raststätte vor Canberra.
Nach 4 Stunden fahrt kamen wir auch da an und es wurde schon langsam dunkel. Der Wind pfiff uns um die Ohren und so aßen wir nur ein wenig und gingen dann schon pennen.
Morgens ging es dann früh raus, weil man ja schon um 10pm schlafen gegangen ist. Alles reingepackt ins Auto und Losfahren: so war der Plan…tja…nur unser Auto, die Ingeborg wollte nicht angehen, wir beschlossen, sie in die Sonne zu stellen, damit der Motorblock warm wird, weil war wirklich schweinekalt die Nacht. Aber auch um 10 ging sie noch nicht an, also riefen wir den NRMA, was quasi der ADAC ist, Stephan war zum Glück beim ADAC versichert und so wurden wir kostenlos abgeschleppt….der Typ sagte allerdings schon: Well, thats not good for you
Bei der Werkstatt angekommen meinte der Typ, wir sollten bald wiederkommen, wir hinterließen die Telefonnummern und fuhren zu 4. in dem anderem Van los um uns Canberra anzugucken. Hätte man sich auch ssparen können: Canberra hat außer Botschaften nichts zu bieten, aber in die deutsche wollten wir trotzdem mal rein, der Pförtner wollte nur nicht so recht =(
Ansonsten wär es schon geil gewesen mal wieder deutschen Boden zu betreten :D
Dann fuhren wir zum park und setzten uns da Picknicken, dann kam der Anruf der Werkstatt: Sorry…but u should come arround. Also machten wir uns dann auf dem Weg zur Werkstatt.
Da angekommen wurde uns erklärt, das die Reparatur mehrere tausend Doller kosten würde, ohen garantie das es was helfen würde…
Ingeborg starb also in der Nacht zum 24. Januar 2010.
Scheiße, denkt man da nur, was nun?
Kurz Überlegt: ja bei den andern beiden mitfahren geht nicht, wiel 2 Personen + Gepäck sind über 200Kilo und das würde Clunt nicht tragen, also wurde das Internet befragt: der Grayhound (ne Linien Busgesellschafft) fährt für 55$ pP nach melbourne, also wurde der gebucht für den nächsten Tag. Danach ging es dann zum Zeltplatz, da machten wir dann ein Feuerchen und verdauten den Schreck.
Der nächste Tag fing dann um 10am an, alle krochen aus ihren zelten/Auto und wir machten uns Eierkuchen zum Frühstück. Danach ging es in die Stadt, zum Parliament House. Muss man ja mal gesehen haben wo die so tagen, dadrinn waren dann auch Schrifttafeln ausgestellt, die die Australische Regierung hochlobte..was für iene Farce. Die sind ja nichtmal ne Republik und nen das Wahlsystem ist ähnlich schlecht wie das der Britten…und darauf sind die stolz!
Danach fuhren wir Einkaufen um danach nochmal zu Picknicken. Mir war nur nicht so danach zu mute, da immernoch kein Hostel gebucht war und ich keine Ahnung hatte wie es weitergehen sollte, dank dem Internet fand sich dabei dann ein hostel und wir beschlosssen zur Werkstatt zu fahren und das Auto auszuräumen.
Das war eine Tortour, wenn man 2 Monate im Van unterwegs ist und seit mindestens 6 Woche die Wühltechnik anwendet um Sachen zu finden. Irgendwann war aber auch der letzte Kram zusammengesammelt. Nun stand Sie da, ausgeräumt und tot..die Inge, ich musste schon ein wenig schlucken..schließlich war das sowas wie das erste eigene Auto (auch wenn es nciht auf meinem namen gemeldet war, bezahlte ich Sprit+Reparatur immer mit). Wir beschlossen die Nummernschilder abzuschrauben, für jeden eins. Das wird nun also die Erinnerung bleiben an das erste Auto, ein Nummernschild :(

Wir verabschiedeten uns dann von ax und Lennart, da die beiden weiterfuhren Richtung snowy Mountains und wir liefen Richtung McDonalds, da unser Bus erst in 6 Stunden fuhr…also stand 6 Stunden gammeln bei McDonalds aufm Plan.

Und jetzt noch:
verpasst nicht in der nächsten folge: die ‘tolle’ Reise nach Melbourne! xD

Also zog es uns erneut los in die weite weite Wildnis *hust*. Naja fast, also alles hatte Dienstag Morgen angefangen, wir standen früh, also um 9.15am auf, packten usnere Sachen zusammen, bauten unsere Autobatterie wieder ein (jemand, nciht ich, ließ das Licht am Sonntag an, somit war der Strom am Montag alle und wir luden sie in unserem Zimmer auf. Das einbauen ist ohne Schraubendreher und Knochen (oder was anderes mit 6 Kanten) recht lustig…für die die drumm rumstehen, wie mich :D
Nachdem das geglückt war wurde ersteinmal in aller Ruhe gefrühstückt und dann ging es doch endlich um 12uhr los…bis zum nächsten Einkaufscentrum, denn wir brauchten Verpflegung und ich gönnte mir den Luxus eines Internetsticks, damit man auch in der Pampa Internet hat, außerdem ist das, clever genutzt, billiger als das Internetcafe. Somit fuhren wir dann doch endlich los, aber nicht Richtung Blue Mountains, sonder voll drann vorbei: Zum Factory Outlet…nee Mutti..neue Klamotten gabs nciht für mich, sondern zwei andere waren Kaufwütig….danach noch schnell zum IKEA (!!) um…haltet euch fest: Hot Dogs zu essen. Und warum? Na die Würste da schmecken nicht nach Ziege, Pferd oder was auch immer der Geschmack der australischen Würste ist…sondern sie schmecken einfach nur nach Würstchen…boar das war Schweinegeil (hahaha…na, der war doch gut…). Das ganze für 1$ war nen echtes Schnäppchen…also stopften wir uns davon erstmal gepflegt 3 Stück rein und fuhren dann (es war Mittlerweile 4pm) auf Richtung Blue Mountains, da direkt rein in das erste Kaff (OK, für australische Verhältnisse: Stadt) und zur Touri Info…na denkste..da macht jeder um 4pm Feierabend…also fuhren wir einfach mal weiter und fragten uns im nächsten Kaff durch, bis wir zu nem Bowling Club kamen, die nette Wirtin (die scheinbar nicht nur ausschenkt, sondern auch säuft) gab mir dann ne arte und führte mich zu nem anderen Typen, der ebendfalls schon gut was intus hatte. Dieser erzählte mir dann, dass er Ranger sei und das man eigentlich nicht im Nationalpark campen darf, aber falls man das amchen sollte, sollte man vor um 8am aufgeestanden sein, denn er kontrolliere danach. Die Aussage war also klar: packt euch dorthin, macht kein Müll/Ärger und steht vor 8am auf, dann hab ich nüscht gesehen). Also ab zum Paarkplatz, schnell was zu essen gemacht (war mittlerweile 8pm) und den Sonnenuntergang angeguckt (Boar, war das nen geiles Bild..wenn Ihr bitte bitte sagt, ladt ich das vielleicht mal hoch) und nach dem Essenn gings auch schon ins Bett, weil Max panik hatte und meinte wir sollten schon um 6 aufstehen.
Der nächste tag begann um halb 6, wiel Max angst hatte. Somit schlichen wir aus den Betten, gingen aufs Klo, die andern aßen was (welcher normale Mensch kann um die Zeit den schon was essen -.- ) und dann ging es mit Wanderschuhe los. Ziel war der Nationalpass, der so halbwegs gesperrt war…also er war gesperrt…aber da liefen trotzdem ständig welche lang…soll einer das verstehen. Nach unzähligen Wasserfällen und 12km an der Felswand entlanglaufen war auch der wanderweg geschafft, ich entschloss mich schon recht früh von den andern abzusetzen, weil ich wirklich mies gelaunt war und lief etwas schneller vorran (Ja, Mutti…vorran…freiwillig…nein ich bin nicht Krank!) und so endete für mich der Weg nach knapp 2 Stunden und eine Stunde später erreichten mich die andern, dösend lag ich da im Campingstuhl. War zwischenzeitlich schön auf Klo, hab den Eismann belästigt und Ihm ein Eis für 2$ aus den Rippen geleihert und döste ein wenig auf dem Campingstuhl. Mittlerweile war es auch wärmer, da das komische Ding am Himmel endlich brannte, und so waren wenigstens Gefühlte 18° tagsüber. Wir fuhren dann mit den Autos weiter Richtung Katoombaa, um da Essen einzukaufen. Das wurde dann am Evans Lookout (halt ne Aussichtsplattform) gegessen…war ja auch schon 1pm durch und mein Magen hang irgendwo bei den Knöcheln. Also spachtelten wir uns die Baked Beans auf Toast rein, als Gour-mäh (halb Taube, halb Schaf) gabs natürlich noch Guacamole oben drauf (oder wie auch immer man das Avocadozeug nennt). Als wir fertig gegessen ahtten ging es weiter. ‘Three Sisters’ war das Ziel, das sind quasi 3 Berge die in einem Tal nah an einander stehen. Leider jedoch war das das voll die Touristen Attraktion, also verzogen wir uns da recht schnell..und zwar Richtung Schlafstätte, wovon ich recht wenig mitbekam, denn ich schlief im Auto, während Stephan mich von a nach b kutschierte. Aufjedenfall war die irgendwo in einem Wald, mit einem Lookout nebenan der eben so malerisch wie der in der ersten Nacht war, also beschlossen wir unsere Stühle in die Hand zu nehmen und Richtung Lookout zu wandern. Dort wurden pünktlich zum Sonnenuntergang die Reste aus Nimbin vernichtet. Dadurch war der geniale Sonnenuntergang noch viel toller. Danach ging es zurück zu den Autos, wir stopften uns Toast und anderes Zeug rein und dann gings schlafen, da wir alle eh die Nacht davor nicht lang geschlafen hatten.
Somit begann der folgetag 12 Stunden später, nämlich um 11am. Bis 1pm organisierten wir uns dann rum, verquatschten uns mit anderen deutschen und fuhren dann los. Tageszeil waren 1-2 Lookouts und das Dorf Lithgow, wo wir Essen bei Woolworth einkauften und uns dann in die Tiefgarage setzten um dort gepflegt ein Picknick abzuhalten…jaja als Backpacker freut man sich halt schon wenn es Windstill ist, das war die tiefgarage allemal. Wir beschlossen dabei dann Richtung ‘Jenolan Caves’ wo man wohl kostenlose Tropfsteinführungen machen konnte. Aber auf dem Weg dorthin fanden wir einen Rastplatz an dem wir unser Lage aufschlugen, essen amchten um dann schlafen zu gehen.
Der nächste Tag sollte dann für die Höhlen draufgehen, na denkste kostenlos…das war mal der totale Reinfall…ab 27$ gehts daa los, das war uns definitiv zu viel und so klemmten wir uns das ganze und fuhren wieder Bergauf, um dort oben den Plan zu fassen uns langsam Richtung Sydney aufzumachen und so wurden noch diverse Fotos an irgendwelchen Hängen gemacht, an denen man vorbei gefahren ist, oder an denen man kurz gehalten hat und dann ging es schon in Richtung Schlafplatz. Diesmal ein Fußballfeld..oder es sollte mal eins sein, denn in der mitte ist eine Strecke aus Beton gegossen…Australier halt…was die sich dabei gedachte haben? Naja nach einer Runde Fußball machten wir uns etwas zu essen und legenten uns schlafen.

Am Folgetag schwangen wir uns in die Autos, voll motiviert.zu motiviert und fuhren Richtung Port Mcquire (oder so). Stefan war drann mit fahren und so nutzte ich die Zeit und holte ein wenig schlaf nach. Ein wenig bedeutete dann doch etwas mehr und so schlief ich. Dabei wurde dann von den beiden Fahrern beschlossen, das wir den Port auslassen, da sieht man ja eh nciht so viel und so fuhren wir weiter bis nach Newcastle. Newcastle war dann endlich mal wieder ne kleinere Stadt die mehr zu bieten hatte als eine Einkaufsstraße. Und so erklammen wir den Turm von Newcastle.
Dieser wurde gebaut und eingeweiht von Königin Elisabeth II und besteht komplett aus Eisen, das soll eine Art Denkmal sein, denn Newcastle wurde gebaut um die Stahlindustrie anzufächern.

Auch wollten wir da pennen, aber beschlossen dann wir fahren weiter, weil das Nachtleben in Newcastle ist halt nicht so der knaller,. Meinte der Reiseführer und die Leute die wir trafen. Also fuhren wir Abends nach der Besichtigung des Turmes weiter und suchten wieder einen Rastplatz…Auf der Karte gabs einen, nur Karte ist nicht Wirklichkeit…weil der war dicht…also mussten wir weiterfahren, immer Richtung Sydney..irgendwan wurde es dann dunkel und wir fanden einen Rastplatz auf dem Campen erlaubt sein sollte. Dieser lag malerisch am See und der See ging nach Osten, also überlegten wir ob wir uns den Sunset angucken….naja Morgens um 6 hat ich dann nur keine Lust aufzustehen und hab mich lieber umgedreht…war auch gut so, denn 2 Stunden später wurden wir alle (die die sich den Sunset angeguckt hatten, hatten sich wieder schlafen gelegt) durch lautes Klopfen geweckt. Die Polizei stand davor und fragte uns nach Führerscheinen etc. Und belehrte uns anschließend das man hier nicht campen dürfte…im Atlas stand er unter Übernachtung möglich drinn, aber auf ne diskusion um die Zeit hatte keiner Bock, also packten wir zusammen und fuhren davon.
Ich durfte wieder fahren, ziel war Sydney…man war ich aufgeregt, als wir vom Freeway runterfuhren und in die Stadt hinein, endlich wieder Stadtverkehr…war das schön, klingt jetzt komisch, aber als Berliner braucht man vermutlich ‘Stadt’. Wir fuhren dann durch unzählige Seitenstraßen da wir nen Hostel uns suchen wollten, da in ner Stadt irgendwo rumstehen und im Van schlafen nicht möglich ist.
Wir telefonierten ein wenig rum und fanden dann ein Hostel in Glebe (so nennt sich der Bezirk). Das war luxus. Wir hatten zu viert ein Zimmer in dem es ein PC gab, ja einen PC mit Internetverbindung, alles in der Miete mit drinn, außerdem hatten wir ne Klimaanlage und einen Fernseher…war das geil. Beim einchecken spielten wir Schere/Stein/Papier undzwar darum,w er zuerst auf Klo gehen kann. Wichtige Entscheidungen werden nunmal so getroffen. Am Abend dann ging es Richtung Innenstadt in die Clubscene und wir wurden das erstemal ernüchtert…alle Clubs hatten zu. Zum Glück fanden wir dann durch Zufall die Worldbar in der etwas los war. Und so bauten wir da die angestaute Energie ab. Dadrinn gabs halt nur keine Klimaanlage was hieß, das wir schwitzten ohne ende, die Hemdenn waren Nass und der Geruch muss toll gewesen sein. Naja egal, um 4am ging es dann nach Hause, zusammen mit zwei Norwegerinnen die eigentlich gaz nett waren, nur irgendwie haben wir verpeilt mal nach den Nummern zu fragen, könnte daran liegen, dass wir nicht allzu Nüchtern waren.
Am nächsten Morgen standen wir dann auf um uns dochmal ins Einkaufszentrum zu bewegen, weil wir kein Essen mehr hatten, Max kaufte uns einen Kuchen (er hatte Geburtstag und wollte immerhin nen kleinen Kuchen haben :D ) und wir pfiffen uns ein ‘Boos’ rein, das sind sone Früchteshakes..die machen sitt und sattt…sind also doppelt gut. Am Abend dann gabs Burger, dabei wurde beschlossen, das wir nochmal rausgehen. Hätten wir mal nciht machen sollen, wir sind eigentlich die ganze Zeit nur rumgeirrt auf der Suche nach irgendwelchen Clubs. Die bekanntesten hatten zu (das um 11pm) und in den anderen war auch nichts los. Also liefen wir nach Hause, nahmen dabei nen riesen Umweg und so konnt’ ich auchmal was von der Stadt sehen.

Der nächste Tag war dann Asozial, also so richtig. Aufgewacht sind alle so um 2 Nachmittags, ich hab mich einmal aus dem Bett bewegt um auf Klo zu gehen, den Rest des Tages verbrachte ich im Bett, dabei sahen wir irgendwelche Filme und gammelten eigentlich nur rum. Halo so richtig asozial, aber sowas braucht man ja auch mal. Dabei wrde dann beschlossen, das wir am nächsten Tag zumidest etwas Kultur machen und so liefen wir am Folgetag los richtung Stadt. Erstes Ziel: Maritim Museum. War ansich eine Enttäuschung, da man für jedes Boot was man sehen wollte bezahlen hätte müssen. Also sahen wir uns keins an. Danach ging es mit der Monorail (ne Bahn die auf einer Schiene fährt) weiter und so liefen wir die george Street mal runter, guckten vorher noch bei der Backpackerorganisation von lennart und Max rein (die hatten Post bekommen) und liefen dann Richtung Hafen und sahen es dann: Das Opernhaus…Bidler davon ahb ich mir geklemmt, da das Wetter absolut beschissen war und der lan ja eh ebsagte da mal reinzugehen. Auf dem Rückweg fanden wir dann das Löwenbreu…also nen Ableger des bayrischen originals. Da wir keine Lust auf warten hatten beschlossenw ir an einem anderen Tag da nochmal einzukehren um uns nen Eisbein und nen Bier reinzupfeifen :D muss man ja alles mal gemacht haben.
Zurück im Hostel beschlossen wir nichts zu machen, da wir am nächsten auschecken mussten, da die Pfeifen ind em Hostel es verplant hatten uns nen neues zimmer zu reservieren, naja also checkten wir aus. Zum glück hatten wir direkt am Abend zuvor noch nen neues gefunden, das war zwar ein wenig außerhalb, aber dafür direkt am Strand. Also fuhren wir dahin, jedoch mussten wir dort noch 2 Stunden warten, da die Zimmer noch nicht gereinigt waren, also gammelten wir mal flockige zwo Stunden im Aufenthaltsraum des Hostels. Als wir endlich die Zimmer bekamen, kam der Schock: In meinem Zimmer stank es, wonach keine Ahnung…es roch leicht süßlich und der Boden war Naß, somit lag die Vermutung des Schimmels nah. Ich weiss nicht warum wir nicht direkt das Zimmer gewechselt haben, aber vermutlich lag es daran, das wir eigentlich ziemlich schnell die Fahrräder ausleihen wollten, um dann ins Einkaufszentrum zu fahren. Mensch, 5 Monate kein Fahrrad gesehen und dann soll man direkt die 4-5km fahren . Ich war zwar darauf gespannt, aber unggewohnt war es trotzdem, zumal der Hinweg fast nur aus Bergauf bestand. Wir erreichten unser Ziel nach etwa einer Stunde, klingt jetzt nach das wir getrödelt haben, war aber nicht so, die Fahrräder waren/sind nur scheiße, ständig sprang irgendwo die Kette raus oder sonstwas…das war ein Trödel. Na is ja nu wumpe. Um 7pm waren wir dann wieder im Hostel und besuchten den TV-Room…Dort versackten wir für Madagaskar und anschließend gabs essen, also waen wir wieder nicht in usnerem Zimmer, denn der estank nahm über die Zeit zu….als ich mich dann um 10 rum fertig machte kam der Schock….das war echt nicht auszuhalten, dummerweise hatte die Rezeption zu, also nahm ich nur schnell meine Sachen, ging Duschen und zog mich dann auf dem Gang um. Dann gings ab, ins Nahgelegene Beachhotel, wo wohl immer gut was los sein sollte.
Voll war es aufjedenfall…aber die Musik…ich wär fast gestorben, das war nur 80s. Das Durchschnittsalter in dem Club war irgendwo bei 25..also blieb uns nur eins übrig: Voll die Kante geben, das machten Max und ich dann auch direkt, während diee andern beiden nach ‘Hause’ gingen. Um kurz vor 2am kam dann die Erlösung: es wurde normale Musk gespielt…dachten wir, aber denkste…das war die Rausschmeißmusik….ja die wurde dazu tatsächlich benutzt….und das um 2am! Da wirds in Berlin normalerweise erst so richtig voll -.-
Eine nachfrage beim Türsteher außerhalb ergab, das es in Manly Beach noch was geben sollte….also schnappten wir uns nen Taaxi und fuhren dorthin, der dämliche Taxifahrer fing dann irgendwann an Seitenstraßen zu fahren, damit der Preis in die Höhe getrieben wird und so mussten wir 26$ zahlen. Als wir ausstiegen, wurde uns von einigen Leuten gesagt, das auch da die Clubs alle dicht gemacht hatten…toll wurden wir also vom Taxifahrer und Türsteher verarscht und um 26$ gebracht. Da wir kein Geld mehr hatten, hatten wir auch nur eine Möglichkeit: nach ‘Hause’ laufen. Also irrten wir 2,5 Stunden durch Sydneys vorort. Wir wussten zwar wo wir lang mussten, nur war das escht beschissen, wir versuchten die Zeit irgendwo mitgenommen zu werden, aber außer Taxis hielt keiner an. Dann nach 2,5 Stunden kam der Hoffnungsschmimmer….einer hielt an und nahm uns die restlicchen 2km mit. Der Typ meinte dann auch das uns Türsteher/Taxifahrer verarscht hätten und das das nicht das erste mal sei…na suuuper.
Im Hostel angekommen gings erstmal ins Zimmer und direkt wieder raus. Der gestank war einfach nicht außzuhalten, also ging ich zur Lobby, denn da stand eine Couch, meine Couch für die nächsten 4 Stunden. Ne andere Wahl hatt’ ich ja wohl nicht…denn in dem Zimmer wollt ich auf keinen Fall schlafen. Schlafen war zwar auch auf der unbequemen Couch nicht so der Knaller (eigentlich fast garnicht) aber es war allemal besser als seine Gesundheit noch mehr den Bach runterluafen zu lassen. Um 10 fand ich dann Lennart (wir sind auf 2 Zimmer alle aufgeteeilt: Lennart udn ich + Max und Stephan)und wir leifen runter zur Rezeption um den Raum zu wechseln und das Projekt ging voll auf, wir bekamen ein neues. Völlig Übermüdet ging es dann zum Strand und anscließend in den TV-Room (wir konnten in die neuen Zimmer erst um 2pm wieder einziehen). Danach gings dann mit dem Auto zum Einkaufszentrum. Um kurz nach 2 erreichten wir das Hostel wieder, konnten die Zimmer wechseln, hatten aufeinmal richtige Betten und ich schlief direkt erstmal ein. Um 6pm beschloss ich dann doch aufzustehen,weil man ansonsten ja die Nacht nicht pennen kann. Essen gemacht, gegessen und uns dann mit 1-2 Leuten unteralten und dann gings ab richtung Bett…quasi wieder ein komplett versauter Tag…machte ja aber auch ncihts, weil es eh nur geregnet hat. 2 Tage später soll es Richtung Blue Mountains gehen, dazu dann im nächsten Eintrag!

Vorab, hier der youtube Link zum Skydive Video:

Am Folgetag des Sprunges wollten wir unser Adrenalinspiegel mal wieder etwas erhöhen. Auf dem Plan stand Klippenspringen. Kann man sich vermutlich wenig drunter vorstellen, daher versuch ich das mal zu umreißen: Da ist mitten in der Pampa bei Byron Bay ein kleiner (aber tiefer) See, um diesen See herrum sind Berge und die schließen mit einer steilen Kante ab. Nun gibt es da 2-3 wunderbare Punkte an denen es recht steil nach unten geht. Der kleinste Punkt ist ein Meter, gefolgt von einem mit 5 Meter und einem in 7-10 Meter höhe. Höhe schätzen fällt da echt schwer weil vom Wasser sieht das tierisch hoch aus und von oben auch. Dann gabs njoch einen Punkt für die ganz harten, der müsste so bei 15m sein. Den haben wir (weil wir vermutlich nicht betrunken waren) gemieden und ahben uns nur mit den kleineren zu frieden gegeben. Ist schon nen tolles Gefühl wenn man weiß, dass wenn man nicht richtig abspringt man sich alles an den Felsen bricht und anschließend ersäuft. Anschließend fuhren wir in Richtung Zeltplatz, vorbei am IGA (Supermarkt) um dort ein paar Sachen einzukaufen. Mehr oder weniger spontan beschlossen wir uns dann einfach auf dem Parkplatz der Supermarkt kette Niederzulassen und zu Speisen. Speisen trifft es tatsächlich für die Lebensverhältnisse hier. Toast mit Kochschinken, fein geschnitten und in Honig eingelegt. Jamm…das war der Knaller sag ich euch, meine Geschmacksnerven sind direkt mal Achterbahn gefahren. Nachdem unser Mahl auf dem Parkplatz (Natürlich in Campingstühlen und Musik aus dem Auto) beendet war fuhren wir zu viert (Achja: mit wir sind: Max, Lennart, Stephan und ich gemeint) zu unserm Zeltplatz damit Max und Lennart (die die ganze Zeit in Byron auf ner Raststätte auf dem Highway schliefen) auch mal duschen gehen konnten. Am Abend dann ging es zur Abwechslung mal feiern, jedoch nicht ohne vorher die üblichen 1-2 Liter Goon zu vernichten. Aufgrund des Regens passierte das auf dem Parkplatz in der City. Dazu spielte man 1-2 Trinkspiele (soll ja schnell und effektiv sein) um anschließend ins Cocomanga zu gehen. Kommt jetzt nicht so enthusiatiscch rüber wie es war, aber glaubt mir, das waren immer grandiose Abende und schließlich sollte das der letzte Abend in Byron werden. Allerdings erlitten wir schnell verlust. Stephan schwankte richtung Zeltplatz mit Übelkeit davon und Lennart verließ uns auch 2 Stunden später. Somit zogen Max und ich dann den Abend über zwischen Cocomanga und LaLaLand (nen anderer Club in dem viel Elektro gespielt wird) hin und her. Dabei fiel uns auf, das wir die Clubs eigentlich schon zu gut kannten, dementsprechend auch die Djs und somit die Playlist derer. Was dem ganzen ein Dämpfer verpasste und so beschlossen wir zu 2. am nächsten Tag 100%ig zu fahren.
Der Tag danach bestand aus gammeln und nochmehr gammeln, denn wir mussten auf unsere Videos und Photos vom Skydive warten um die dann hoffentlich hochzuladen, die hielten wir aber erst um 4pm in den Händen und so kamen wir aus Byron erst um 5pm los, ohne Hochladen. Ziel war ein kleiner Ort Namens ‘litte Italy’ dieser sollte aus einer kleinen Raststätte, einem Cafe, Klos und einem Museum bestehen. Stinkend langweilig das ganze, ist halt den Italienern gewittmet die hier auch mal mitm Boot hergeschippert sind. Weil es da so idyllisch war (direkt neben dem Highway wo die Trucks lang-tukkern) beschlossen wwir schnell die Reste aus Nimbin anzubrechen und somit ging der Abend um 10pm für mich zu ende, hatte davor die Nacht ja auch nur 4 Stunden geschlafen, da darf man sowas!)
Freitags dann ging es weiter Richtung Süden, auf dem Plan stand MacLean, ein Dörfchen was wohl sehr schottisch aussehen soll. Dort angekommen fanden wir eine Wäscherei vor die wir benutzten und nebenbei nach Maclean reinfuhren…also fiel mit schottisch war da nicht. Es hangen zwar kleine schottische Flaggen am Straßenrand, aber das wars dann auch schon. Dazu gab es dann noch einen kleinen SPAR-Markt, der seinem Ruf alle Ehre machte (teuer und kein Angebot), dafür aber ein Gästebuch hatte..sieht man ja auch nicht so oft
Weil das Auto ein wenig weiter wegstand mussten wir da von dem SPAR aus hinlaufen, da standen dann aufeinmal australische Schulmädchen vor uns und starrten usn an, klar hier sah man vermutlich nciht so oft Gammelbackpacker und erst recht keine Obdachlosen…und wir sehen wie beides aus..angwewidert waren die aber nun wirklich nicht. Leider wär jegliche Idee die wir hatten vermutlich Strafbar gewesen (hier laufen die schon mit 8 voll geschminkt und nuttig rum), daher fuhren wir zurück zur Loundry und sackten die andern beiden ein. Dann ging es gemeinsam nach ‘Grafton’, dort sollte es laut Kaarte historische Gebäude geben. Das waren vermutlich die Häuser die um 1850 oder so gebaut wurden..da hat dann ja jeder Vorort von Berlin historisch Wertvollere Plattenbauten. Also ging es noch schnell ins Einkaufscenter, Verpflegung für den Abend einkaufen und dann Richtung Inland. Ziel war irgendein Rastplatz zwischen dem ‘Gibraltar Range National Park’ und ‘Grafton’. Der war auch schnell am ‘mann-River’ gefunden und so kochten wir wieder unsere leckere Mahlzeit, bestehend aus Wasser und Instantnudeln…mann war das wieder ein Mahl. Da ich seit Byron Husten mit mir rumschleppe (ja, Kranksein macht mir voll viel Spaß!) ging ich dann direkt auch ins Bett wärend die andern 3 noch schön ne Melone töteten.
Am nächsten Tag gings dann schon früh los, wir wollten in den angrenzenden Nationalpark um dort wandern zu gehen, ja wir WOLLTEN wandern gehen. Nachdem wir etwas scheibe auf dem Highway gespielt hatten (wir fahren mal nebeneinander) kamen wir auf die zubringer Straße zum Wandergebiet indem die Staße aus Schotter bestand. 2 Vans auf einer Straße aus nassem Schotter (es nieselte ja hier durchgehend -.- ) und in einem saß einer am Steuer der en Fahrsicherheitstraining gemacht hatte und Spaß haben wollte :D Also runtergeschaltt in den 2. Gang und in der Kurve eingelenkt und dabei voll druff uffs Gas…so ein Van bricht schon ein wenig mehr aus als Muttis kleines Töfftöff..umso besser, mann war das ein Spaß. Ein Blick zu Stephann der nebenmir saß sagte mir das er dem ganzen etwas skeptisch gegenüberstand. Nach 2-3 beruhigenden Worten (“keine Panik Ingeborg geht dabei nicht kaputt”) hate er auch Spaß daran. Als wir dann am Wanderweg ankamen zogen wir uns an und liefen los. Der Weg war schon recht unspektakulär, trotzdem beschlossen wir nach 3km umzudrehen, da wir von Blutegeln befallen waren und immernoch kein Spray hatten und die deshalb schmerzhaft mit Feuerzeug verbrennen mussten (abreißen geht nciht, weil dann steckt der Kopf noch drinn). Also drehten wir um und gingen zurück zum Auto. Dort angekommen entdeckten wir Duschen..wohoo war die Freude groß…aber nur kurz, den das Wasser war kalt und es gab kein Hahn für Warmwasser…schönes Ei..aber da muss man halt durch als Backpacker. Nachdem alle geduscht hatten gings dann weiter auf dem Roadtrip und haben in den Nationalpark noch jeden Lookout der von der Straße erreichbar war mitgenommen. Ich sach euch: Die Natur is schon was tolles (das ich das jemals sage….) gerade wenn Wasserfälle ins Spiel kommen wird das ganze schon sehr Spaanend. Danach gings weiter nach Glenn Innes, die nächst größere Stadt..laut Karte. Im Endeffekt gabs da 2 Tankstellen, ein Supermarkt und 4 Häuser…also war da quasi nichts. Die Tankstelle war nur son Ding…also 10km wieter weg hätte die nciht sein dürfen, dann wären wir nämlich liegen geblieben..denn die Tanknadel hat sich beim Ausschalten des Motors nichtmehr bewegt.
Von Glenn Innes ging es dann weiter nach Armidale. Die Straßen hier sind der knaller…man hat teilweise eine Aussicht..der Wahnsinn, als wir aus dem Nationalpark rauskamen wandelte sich die Landschafft von Wald nach Steppe…der knaller, da macht das fahren echt Spaß. In Armidale angekommen besuchten wir das Einkaufszentrum..weil wir brauchten Wasser und Essen. Als wir bei ‘Coles’ reinkamen stand da ein Aufsteller auf denen die Muffins um 50% reduziert waren. Das Bild war so geil…4 deutsche Backpacker…alle recht runtergekommen kommen in nen Laden, sehen die Muffins, gehen da hin und staunen sich was weg. “Woar” ….”WOOOOO” wie die Luete um uns rum geguckt haben…war das geil, voralleem weil wir das echt spät erst realisiert hatten…jaja hier in Australien freut man sich halt schon über die kleinen Dinge, in dem Fall Muffins die um 50% reduziert waren.
Nach dem tollen Einkauf ging es weiter..wir suchten uns erneut einen Rastplatz wo man auch pennen kann. Nach 30 Minuten fahrt hatten wir einen gefunden. Schnell Alles aus gepackt, Topf an, Wasser zum kochen bringen und rein die Instantnudeln…das muss jedesmal herlich aussehen wenn da 4 Kerle um einen Topf drumm rum sitzen und sich Instantnudeln reinpfeifen. Nachdem wir aufgegessen haben gabs noch ne Sportzigarette und dann wurde sich Berlin Calling angeguckt, da 50% der anwesenden den Film noch nicht kannten und das meiner Meinung nach einer der besten deutschen Filme ist.
Der nächste Tag begann früh und in hektik, aufstehen, essen, klo, losfahren. Wir wollten den Waterfallway langfahren, der heißt so, weil da vielllle Wasserfälle sind und die wollten wir uns alle angucken. Der erste war ja schon der Hammer…einer der größten “Drops” hier in Australien, leider nur recht schmal (Fotos gibts schon noch auf Facebook). Danach ging es weiter, auf dem Weg war dann der höchste Berg von NSW (der Staat in dem wir derzeit hin und her fahren). Also beschlossen wir vom Highway runter und auf die Landstraße…mann war das geil da zu fahren, die Strecke sah wie eine Ralleystrecke aus, es ging ständig rauf und runter und wirsind den Weg mit 80km/h geheizt…was echt bock gemacht hat. Dann stehen da einfach Kühe auf der Straße und die komplette Straße war mit Minen vollgekackt. Was macht man dann natürlich mit 80km/h :D ? Na klar, man brettert da durch und nimmt die Dinger voll mit den Reifen mit, das es nur so klatscht…das war eines der hochgefühle(Neologismus!) an dem Tag, später auf der Strecke gabs dann ein Warnzeichen, von wegen ungeeignet für Campervans…Stephan meinte “dann lassen ma das einfach auch”, ich guck nur zu Max (der fahrer vom 2. Van der auf den Namen Clunt hört) rüber, er guckt mich an und wir beide fangen an zu grinsen, zack 1. Gang rein und ab gehts..UUUUND wir kamen oben an, man muss halt nur Bergab im 3. gang und 80km/h hochtouren um dann wenn es wieder hoch geht hochzukommen, war das ein Spaß…der wurde auchnoch dadurchverstärkt das wir irgendwann in den Wolken drinn waren und die Sicht knappe 10m erlaubte. Oben sparten wir uns dann auch den Lookout, dafür machten wir nen kleines Picknick, bestehend aus Coles Keksen und Aldi-Wasser. Die Rücktour wurde umso interessanter, weil wir steiler runtergefahren sind als hoch, wir hatten also entsprechend Respekt davor und beschlossen mit genügend Abstand zu fahren, damit wir uns nicht gegenseitig ausbremsen. Funktionierte wunderbar und es schoss nochmal ein wenig Adrenalin durch die Adern weil man schnellfahren musste, aber nichts sah. Der Boden war auch gut rutschig, ich glaub in dme Moment war ich echt froh damals das Fahrsiccherheitstraining gemacht zu haben, denn öfter ist mir das Lenkrad weggerutscht und die Karre kam leicht ins schleudern, aber alles halb so wild, vom Gas runter und leicht gegenlenken und die Sache ist geritzt. Wieder auf dem Highway beschlossen wir uns noch 2 Wasserfälle anzugucken, und die haben sich verdammt nochmal gelohnt…das waren so richtig breite ‘Drops’ wo das Wasser nur so runter tooste. Das kam schon extrem geil. Dort gabs dann 2-3 Fotos zu amchen und dann fuhren wir zu unserm Ursprünglichem Ziel: Coffs Harbour.
Enttäuschend. So kann man den Ort beschreiben, dafür das das nach Byron Bay der nächste Stop für viele ist, ist da mal garnichts, selbst der Strand ist nur klein, eine Nachtszenee existierte quasi nicht, also es gab ein Pub..also beschlossen wir weiter Richtung süden zu fahren und uns ein Rastplatz zum pennen zu suchen. Vorher jedoch gabs noch nen Abstecher zur riesen Banane, dafür is Coffs bekannt. Das kann man sich so wie das SEZ (früher) und das FEZ vorstellen, also da gibts ne Schlittschuhbahn (wo wir echt überlegt hatten rauf zu gehen, war nur leider zu), ne Sommerrodelbahn und ein Paintball gelände. Also quasi nen Entertainmentcentre.

Das war der erste Teil des Roadtrips, auf dem Plan steht jetzt nurnoch Port ‘irgenndwas…kA scheiß Name, kann mir den nciht merken’, Newcastle und dann kommt Sydney fürr mindestens eine Woche.

Rinjeboxt und genießt den Schnee und das Eis, wir sind ungelogen schon etwas neidisch drauf!

Weil der Wetterbericht was von wegen: Ab Morgen Sonne sagte, beschlossen wir nach einer weiteren Naccht auf dem Campingplatz der Minyonfalls wieder nach Byron bay zu fahren, damit man da mal den Strand son bisschen benutzen kann. Gesasgt getan, also fuhren wir nach Byron. Das Problem ist halt immernoch das im momment viel zu viele Menschen in Byron sind, was die Suche nach nem Plätzchen ziemlich schwierig gestaltet. Zum Glück aber haben wir ja ne komplette Campingausrüstung bei, also konnten wir auf nem Campingplatz einchecken. Abends dann saßen wir ein wenig um den Van rum, als son Typ ankam und meinte: wart Ihr schonmal surfen. Nee tatsächlich nicht, also buchten wir bei Ihm direkt mal ein Tag. Am folgetag war es dann auch so weit, das erste mal surfen, doch vorher passierte Drama #1 in Byron. Mein Brille ging kaputt. Da ist dann mal ein komplettes Glas gesprungen. Um es vorab zu sagen: Nein, nicht meine Schuld :D , also fuhren wir zum Optiker um das reparieren zu lassen, die meinten dann, das es eine Woche dauern könnte…also hangen wir erneut in einem Ort fest, aber wir hatten ja hier was zu tun, nämlich surfen. Die Surfschule wirbt damit, dass ein aufstehen auf dem Board und min 40m ritt garantiert wird, sonst Kohle zurück. Mit den Surfboards war das zum Glück echt kein Problem und so gelang es mir direkt bei der ersten Welle das Ding zu reiten, ok ich wurde zwar angeschoben, aber trotzdem…schon geil wenns direkt klappt.
Nach 4 Stunden waren wir zwar total kaputt, aber auch irgendwie geflasht, also beschlossen wir mit sonem anderen Typ vom Zeltplatz noch 2 weitere Tage zu buchen (jeweils 33$, der erste Tag war 50$…was seeeehr billig ist). Die Wellen an dem Tag waren jetzt nicht so die 5m hohen Dinger, eher nen halben, also für australische Verhältnisse echt klein. Also überredeteten wir den Surflehrer am nächsten Tag uns zu den Wellen zu fahren…das war echt komplett was anderes als am Vortag, die Wellen haben einen Teilweise umgerissen, die Gegenströmung der vorhergehenden Welle traf mit der Welle auf der man (mit Glück stand) aufeinander, was ein komplettes abbremsen zur Folge hatte..also flog man schön vom Board und das im Kniehohen Wasser..autsch. Allgemien war an dem Surfspot mehr schwimmen als auf dem Brett stehen angesagt, somit spürten wir echt das es ziemlich heftige Unterschiede gibt. Irgendwie wurde mir dann um den Kopf ziemlich kalt, aber der Ehrgeiz forderte da weiter zu machen und so gings nach 4 Stunden raus aus dem Wasser. Direkt nebenan befand sich dann ein See der mit Teebaumöl versetzt war. Also quasi nen natürliches ‘Schönheitsbad’. Das nutzte unsere Surfgruppe naatürlich, weil erstens war dasWasser wärmer als der Ozean und zweitens wollte jeder ins Teebaumöl. Aufgrund dessen, das ich mir kein Trinkwasser mitgenommen hatte (viel Salzwasser schlucken macht halt durstig) machte ich den Fehler und trank 1-2 Schluck davon. Die Rechnunng dafür bekam ich auch direkt einige Stunden später. Wir kochten uns Abends ein Chickencurry und dabei merkte ich dann das irgendwas komisch war, nach dem Essen erinnerte ich mich dann an das Gefühl: Fieber. Garnicht gut, mein Kopf war wohl auch sehr warm, also beschloss ich die Nacht im Van zu schlafen und Stephan wich aufs Zelt aaus, somit konnte ich vor mich hin Brüten.
Der nächste Tag war dann nach dem Motto: ‘Ich sterbe’. Ich konnte mich quasi nicht bewegen, nur auf dem Rücken liegen, mein Kopf explodierte, mein Magen krampfte und meine Arme waren schwer wie Blei, volles Programm also. Zum Abend hin legt sich dann das Fieber und auch so ging es mir körperlich viel besser…bis auf die Magenkrämpfe die blieben. Selbstverständlich konnte ich die Surfstunde an dem Tag auch nicht wahrnehmen. Am nächsten Tag machte nurnoch der Magen Bambule. Sobald ich irgendwas aß (Trocken Toast, Spagetti, Kebab oder Kuchen) krampfte der Magen sowas von und der Weg zum Klo war garantiert. Also verbrachte ich den Tag nochmal im Bett, Abends gabs dann den erfreulichen Anruf von 2 Leuten die wir in Brisbane kennengelernt hatten, die seien nu auch in Byron und so traf man sich zufällig am nächsten Tag an der Tankstelle. Wir fuhren in die Stadt weil ich unbedingt von jemandden Rat brauchte was ich machen sollte, denn das war der 3. Tag mit echt üblen Krämpfen, also beschloss ich meiner Hausärztin eine Email zu schreiben, Sie antwortete dann auch direkt und meinte ich habe irgend nen Erreger (Teebaumöl schlucken…) und der geht schon raus.
Nach 2 weiteren Tagen war dann so halbwegs alles im Lot, mir gings besser und so konnte man sich mit Max und Lennart (so heißen die beiden aus Brisbane) in Kontaakt setzen und so gings zum Strand um da zu surfen und einfachmal so abzugammeln. Abends dann beschlossen wir ins Cheeky Monkeys zu gehen. Das ist eine Bar in der auf den Tischen getanzt wird…nach 5 tagen krank und quasi nicht bewegen war das genau das richtige und so tanzte zumindest ich bis um 2 bis die anderen (Max, Lennart, Caro, Lisa und Stephan) kein Bock mehr hatten und dann wurden wir nach Hause gefahren. Weil die das so plöd fanden beschlossen wir am nächsten Tag am Strand nochmal Abends los zu gehen. Ich hatt’ mir jeden Tag nen Kopf um meine Schuhe gemacht, weil ich die in Australien gekauften in Brisbane gelassen hatte, hat ich als feste Schuhe nur die alten, toal kaputten Sportschuhe aus Deutschland. Hier in Byron gabs zum Glück kein Dresscode und so kam ich in die Clubs immerhin rein, wir betrieben ein wenig Barhopping, bis Lisa sooo betrunken war, dass Sie nurnoch eins wollte: schlafen. An der Stelle netten Gruß an die beiden, die, wenn Sies lesen vermutlich irgendwo bei Brisbane sind :D Also brachten wir Sie nach zum Auto, quasi das zu Hause. Mit Max und Stepahn ging es dann noch ins Cocomangas um da zu feiern, war schon recht interessant der Club, recht klein, dafür gute Musik und ein Frauenüberschuss.
Irgendwie war es dann um 3 und ich schlenderte zum Campingplatz (30 Minuten laufen halt). Am nächsten Tag gings nochmal Tagsüber zum Strand und danach zum Optiker, weil die sich immeernoch nciht gemeldet hatten, dann gabs die Hiops Botschaft: Der Azubi hat meine Brille kaputt gemacht, ja kaputt: Der Ramen ist komplett gesprungen, also hatte einen Riß. Dafür drückte mir die Dame eine neue Brille in die Hand die in etwa gleich aussah, fast gleichgroße Gläser hat, aber da die neu waren bekam ich als ‘Entschädigung’ Kunststoffgläser. Musste zwar noch 25$ zahlen, aber das war mir auch egal, weil ohne Brille is halt nichtmehr viel mit Autofahren hier, also bezahlte ich ersteinmal. Danach kam dann die Idee nochmal Abends wegzugehen. Beim abendlichen ‘fertigmachen’ dann fiel mir auf, das meine Schuhe (die ich am Vortag schon mit Instantkleber geklebt hatte wieder auseinander fielen. Das Problem wurde dann bei der Tankstelle der Mädels (die Wohnen da in Ihrem Van, weil der kaputt ist) behoben. Mit behoben mein ich, das wir die Schuhe mit Panzertape abgeklebt hatten, damit die Sohle auch ja drann blieb und so gings dann zum 3. mal in Folge ins Cocomangas, diesmal aber nur zu viert, die 2 Mädels, Max und ich. Irgendwie hatten wirr uns in dem kleinen Laden dann aber doch verloren und so war quasi jeder für sich allein da. Die Mädels dort sind schon sehr….naja nennen wir es Merkwürdig….eine meinte mit mir tanzen zu wollen und meinte die ganze Zeit, von wegen wenn ich jemanden Abschleppen will, dann nicht Sie…dabei stand ich nur da, tanzte vor mich hin und die kam immer zu mir mit doch sehr eindeutigen Posen und befummelte mich die ganze Zeit (dagegen wehrt man(n) sich dann natürlich auch nicht). Irgendwie ging dann der Abend rum und ich schlenderte erneut gegen 3 nach Hause, dort angekommen kam von dem Mädel (sie ging ne halbe Stunde vorher, drückte mir Ihre Nummer auf und ging dann mit Ihrer Schwester nach Hause) der Anruf, dass Sie lust hat zum Strand zu fahren…nachdem ich Ihr erklärt hatte das ich schon am zeltplatz sei und echt kein Bock hatte wieder in die Stadt zu laufen meintte Sie nur, das Sie mich abholen würde, da Ihre Freundin nichts getrunken hatte im Club und so wurde ich dann abgeholt um im Kofferraum zum Strand gefahren zu werden. Sie und ihre Freundinnen waren überrings Australier und waren echt von mir begeistert…ein wenig mehr als normal…sah bestimmt auch toll aus von außen nen Kerl mit 4 hübschen Mädels geht zum Strand. Dort kam uns dann irgendwann die Idee Nackt baden zu gehen…klang ganz gut..nur meine Schuhe wollt ich nicht auasziehen, weil die danach komplett auseinander gefallen wären, also ging ich Nackt, mit Schuhen und Socken baden…die Australierinnenw aren etwas irritiert und konnten es nciht fassen das ich mir nicht einfach neue Schueh kaufe…generell kannten die das Backpackerleben nicht…wenn ich so in Deutschland leben würde, dann würde man mich da ohne Probleme als Assi bezeichnen können. Die brachten mich dann ne Stunde später auch wieder zum Campingplatz. Die Nacht war quasi für mich nicht vorhanden da es einfach zu kalt war und Stephan vergessen hatte mir den Schlafsack ins Zelt zu schmeißen und so saß ich auf dem Campingstuhl mit MP3 Player und sah zu wie es hell wurde. Um 8 stand Stephan dann auf und war etwas verwundert was ich denn scchon wach sei…nee immernoch und so legteich mich von 9-12 schlafen, danach ging es dann in die Stadt um, haltet euch fest, das 4. mal einkaufen zu gehen in 4 Monaten….das ist echt hochfrequentiert für mich, der normalerweise einmal im Jahr von Mutti gezwungen wird sich neue Sachen zu kaufen.Und so gab es echt neue Schuhe für mich. Die braucht ich nämlich, denn ein Tag späterr war es so weit: Wir wollten fallen…häh wie jetzt fallen? Na uff die Fresse! von 12.000ft, was da 4,2km höhe sind. Das ganze vor sonem Typen der mit Glück den Fallschirm zieht. Um 3pm war es dann auch so weit Stephan und ich fuhren in ner Limo (ja dekadent geht die Welt zu grunde) zum Hanger. Er total nervös, ich zu gelassen…was mir wiederrum Angst bereitete..aber die Aufregung sollte noch kommen. Wir bekamen die Instrucktionen wie wir aus dem lugzeug springen sollten und was wir bei der Landung zu beachten hätten. Dann ging es hoch in die Luft. Das war schon ne Hammer Aussicht. Man sah den Strand, das Meer und die Stadt Balina (direkt[was hier 50km sind] neben Byron Bay). Irgendwann dann ging die Tür der Propellermaschiene auf, mein Tandemmaster streckte sein Bein raus, das war für mich das Zeichen meine beiden Beine aus dem Flugzeug zu ‘hängen’. Nach einem kurzen Blick nach Hinten gabs das OK…man guckt da von 4,2km höhe auf den Boden, der Wind pfeift, die Gedanken waren irgendwas von wegen ‘ich sterbe’ und ‘boar ist das geil’. Ich lehnte mich nach vorne und zack draußen war ich. Ich nahm die pose ein die mir vorher beigebracht wurde und wir drehteen uns Kopfüber für eine Gefühlte Ewigkeit, dann kam das Klopfen auf die Schulter was hieß, das ich meine Arme ausbreiten durfte, da wir uns stabilisiert hatten und dann ging es mit dem Blick nach unten im freien Fall richtung Erde…durch eine kleine Wolke hindurch und immer tiefer. Man beschleunigt da auf über 200km/h, der Wind saust am Ohr vorbei und man hat plötzlich Blut im Adrenalin. Das Gefühl ist echt schwer zu beschreiben denn man fällt einfach von ganz weit oben. Nach einer knappen Minute ging dann der Schirm auf und wir bremsten ab. In dem Moment ist es still, weil vorher halt der Wind an den Ohren vorbeigesaust ist. Man hängt in noch knapp 2km Höhe, sieht die Landschafft, die Sonne und es ist soo still. Ich glaub das war der inbegriff von Frieden. Nach einigen Sekunden nahm man dann die Stimme des Tandemmasters war. Der drückte mir nur 2 Schnüre in die Hand und meinte ‘lenk du mal’. Wow.

Da schwebt man mitten in der Luft, sieht alles, kann sich frei bewegen, dann meinte er, ich solle nicht vergessen zu lenken, also zog ich an der rechten Schnur und zack sauste der Wind wieder an den Ohren vorbei und wir beschleunigten in einer Kreisbewegung richtung Boden. Nach einer Zeit ließ ich los und tat das selbe mit der linken Seite. Wahnsinn. Dann lenkte ich nochj ein wenig hin und her und dann übernahm der Tandemmaster. Wir setzten zur Landung an, das heißt Bein hoch, da man beim Tandemjump auf dem Arsch landet. Als wir da saßen realisierte ich echt was da grad abging und war wirklich extrem abgedreht. Dann sah ich Stephan landen. So ziemlich das Gegenteil bei Ihm…er war froh auf der Erde zu sein und zu leben, was aber nicht heißen soll, dass er es nicht toll fand…nur war es für ihn eine viel intensivere Erfahrung (er wollt jaa eigentlich nicht springen…aber scheiß Gruppenzwang).

Abends ging es dann mal wieder feiern, dort trafen wir den einen Iren der mit uns zusammen gesprungen ist (wir waren ein Team aus 4 Leuten). Er hatte sich auch vom Adrenalinschub erholt, das sah man Ihm an.
Naja nu kann ich eine Sache abhacken die auf meiner ‘das MUSS man mal gemacht haben’ Liste steht.

Das Video und die Fotos (auch noch andere) ladt ich dann in Coffs Harbour hoch, was Montag oder so sein wollte, erstmal gehts mit 2 Vans durch die Pampa

.so da wären wir wieder. Nachdem wir morgens aus dem National Park raus sind und es am Himmel eher grau als blau war beschlossen wir direkt bis Byron Bay zu fahren, natürlich musste es da auch erstmal regnen. Derzeit ist die Unterkunftssuche etwas schwieriger, wie sich auch bald herraus stellte, denn Anfang Januar sind alle aus Sydney/Melbourne raus und fahren hoch nach Brisbane oder halt andersruim, das heeißt, das in solchen Tourihochburgen wie Surfers und Byron derzeit eigentlich nichts zu finden ist. Die Hostels haben sich natürlich darauf eingestellt, was heißt das die die Preise angezogen haben und so haben wir in Byron erstmal für 35$ übernachtet in einem Hostel was normalerweise 21$/Nacht kostet. Das wars uns aber wert, denn ne Dusche erschien mir die 14$ aufpreis wert. Abends dann die tolle Nachricht für uns: Das Wetter spielt die nächsten Tage nicht so mit..was da heißt: Regen..na sowas braucht man ja an nem Ort der bekannt für seinen Strand ist. Also beschlossen wir erstmal raus aus Byron zu fahren unndzwar nach Nimbin!
Nimbin ist der absolut abgefahrenste Ort der Welt. Er besteht aus quasi einer Straße mit Polizei und Krankenhaus mit eingebauter Drogenklinik. Nicht umsonst. Nachdem wir aus dem Auto ausstiegen und mal Richtung Nimbin Museum gelaufen sind wurden wir von etwa 10 Leuten angeflüstert ob wir Mushrooms, Dope oder Kekse habenn wollen. Und genau das macht diesen Ort aus, es ist der einzige von Hippis besetzter Ort der mir bekannt ist, was soviel heißt, das da Kiffen etc. Tolerriert wird. Offiziell ist die Polizei zwar da um das zu unterbinden, aber die Einheimischen sitzen halt auch auf offener Straße und trinken/rauchen sich ein weg. Deswegen gibts auch geführte Touren dorthin und die Leute die da hinfahren kommen natürlich nur zum gucken hin. Im Nimbin Museum gibts die surreale Fassung der Entwicklung Nimbins von der Gründerzeit bis jetzt. Ansonsten gibts noch die Hanf Botschaft und diverse Shops wo man allmögliche Kifferutensilien kaufen kann. Nach 3 Keksen fuhren Stephan und ich direkt auch mal weiter, richutn Minion Falls. Dort angekommen stellten wir fest das es ja schon zu spät sei um jetzt zum Pool zu laufen (4.5km Gelände), also machten wir nur ne kleine Pause um dann festzustellen, dass unser Reifen platt ist…toll genau sowas haben wir noch gebraucht, nachdem wir uns Werkzeuge zum Reifenwechsel geschnorrt hatten stellte sich raus, das unser Ersatzreifen ebendfalls kein Druck drauf hat…super da sitzt man wieder auf einem Sonntag in der Pampa fest. Zum Glück kamen da gerade 2 Typen an die zufällig ähnliche Reifen wie wir hatten und die waren bereit uns Ihren Ersatzreifen zu leihen. Mit dem schafften wir es dann Glücklicherweise noch bis zum Zeltplatz. Dort stellten wir uns zwischen 2 andere Campervans an die Feuerstelle…und was passiert Man stellt fest das alles Deutssche sind…jaja nichts da mit Englisch verbessern. Dafür hatteen wir immerhin eine entspannte Runde am Holztisch (die einen waren halt davor auch in Nimbin und hatten Vorrat gekauft) und so endete der Tag dann auch gegen 2am. Morgens standen wir dann dochmal auf und fuhren auch direkt los zu ner Werkstatt, damit die uns den Reifen flicken. Nächste Werkstatt in der Pampa in Australien heißt aber was von 50km Gelände auf Ersatzreifen..hui war das ein Spaß. Nach 2 Stunden kamen wir dann da an und innerhalb von wenigen Minuten konnten wir auch wieder weiter. Direkt mal die 2 schweizer angerufen die uns den Reifen geborggt hatten und nen Treffpunkt ausgemacht wo wir den Tausch vornehmen konnten, zufällig waren die noch an den Minyon Falls und da wollten wir ja sowieso hin. 2 Stunden später (hier Verfährt man sich halt mal ab und zu wenn man nur sone komische Karte hat wie wir kamen wir da so um 2pm an. Beschlossen dann schnell Richtung Pool zu laufen, dank den Blasen an den Füßen war das nur nicht in Wandersachuhe, sondern in Flipflops möglich, entsprechend Abteuerlich war der 50cm breite Wanderweg mit einem Gefälle von 20°. Aber Überlebt haben wir das ganze.

Sorry, kam alles etwas spaet weil hier probleme mit Internet undso ;)

..in dem Fall ist es der Abschied aus Brisbane. Nachdem die Karre uns im Stich gelassen hattee, haben wir sie wieder flott bekommen. Insgesammt hat uns der Spaß 1500$ gekostet. Nunja…was solls. Also haben wir dafür über eine Woche nochmal in Brisbane übernachtet. Jehaa…da war dann viel abgammeln, aber auch Party angesagt. Also waren wir im MET-Club. Das erste Mal das ich hier in Australien dafür bezahlt habe um in einen Club reinzukommen, aber das hat sich verdammt nochmal gelohnt..endlcih mal keine Mainstream Musik, sondern “normale” Elektromusik. Wunderbar. Bevor wir in den Club reinkamen haben wir uns in der Öffentlichkeit ein wenig Goon getrunken..jamjam. Natürlich ahben wir uns da in eine Ecke gestellt in der man uns nicht sieht, aber was passiert..die Bullen kommen natürlich. Also schnell die Flaschen weggestellt. Kommen die einfach so vorbei im Auto und halten dann auch noch an. Toll..die dummen deutschen beim Alkohol trinken erwischt, zum Glück konnten wir die Flaschen noch schnell wegstellen. Dann wurden wir belehrt und stritten natürlich alles ab..nee das sind nicht unsere und wir stehen hier nur um zu quatschen o.O
Beweislast lag ja nicht bei uns. Also gabs ne belehrung, der Alk wurde weggekippt (NEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEIN) und dann sind die weitergefahren. Im Club dann musste man natürlich irgendwie wieder Pegel bekommen, also Bier gekauft…nen Becks! Weil es das billigste war…Nur 6$ für 333ml..in Deutschland würd ich dem Barkeeper nen Vogel zeigen. So sah der Samstag also aus. Die andern Tage bestanden dann aus im TV Room abgammeln und sinnlos Geld für Alk ausgeben. Mittwoch war es dann so weit: Wir verließen Brisbane erneut, undzwar Richtung Surfers Paradise um da einen tollen tag am Strand zu verbringen. Abends dann war wieder Wildcampen angesagt in einem Carpark…kostet halt nichts.
Donnerstag dann das erste Autralische Event: Springbrook National Park. Ich sag euch, das lohnt sich hier…Wanderscuhe an und ab in die Wildnis, einfach irgend nen Rundweg ausgesucht und den langgelaufen…das kommt einem echt so vor als würde man im tiefsten Jungle sein. Dazu gab es Wasserfälle…einer war schlappe 105m hoch (Quelle: LP). Dieser ist dann irgendwann wieder zu einema Bach geworden, der dann erneut einen 3m hohen Wasserfall zur Folge hatte..unten war dann ein kleiner Teich..der scheinbar Tief genug war. Was macht man also, nachdem man 3km gleuafen ist und einem absolut heiß war? Riiiiichtig! Anlauf nehmen und reinspringen. Ist schonmal ganz geil sowas in freiher Natur zu machen..Problem an der Sache war nur, hätte man uns erwischt dabei, dann hätten wir insgesammt 8000$ Strafe zahlen müssen (davon 250$ sofort), aber hey..wurden ja nciht erwischt. Danach suuchten wir uns einen Campingplatz, dabei fanden wir einen “Veggie-Shop” also nen “laden” wo es gemüse geben soll…das sah dann so aus, das da das Gemüse rumlag, man sich das hemen konnte und dabei in die Kasse den angezeigten Preis einwerfen musste. Wir sind ja arme(!) Backpacker und haben dann beschlossen, das wir in das typische Bild eines pösen Backpackers fallen wollen und haben pi*Daumen geld eingeworfen und mitgenommen was ging. So billig kommmen wir hier nie wieder an den Stoff ran. Danach entschieden wir eine weitere Nacht zu bleiben um am Folgetag den “Best-of-All-Lookout” uns anzugucken. Pustekuchen, denn es war bewölkt, also beschlossen wir uns noch einen Wanderweg anzunehmen (jaa, noch einer…) diesmal aber 17km durch Berg und Tal im tiefsten Jungle….der Knaller sag ich euch, nur meine Füße haben mir das ganzen etwas sehr Übel genommen und so hab ich nun ne riesen Fleischwunde am rechten Hacken *Hey, das hatten wir ja schonmal* . Danach waren wir natürlich etwas fertig und bedienten uns erneut beim “Früchtemarkt”…danach noch schnell im Tante Emma Laden Burger und Brötchen geholt fürs Abendbrot. Danach Entschieden wir uns doch nochmal loszugehen undzwar um uns Glow Worms annzugucken…mensch die sind ja klasse..wollten nur nicht so scheinen wie wir wollten…aber immerhin das erste mal echte Glühwürmchen gesehen.

So, lang genug, beim nächsten mal gibts was über Byron Bay zu lesen.

Samstag der 2.1.2010
Neues Jahr, neues Programm…es wird Zeit.
Also brach ich mit Stephan auf in dem tollen Campervan. (Ford Econovan, Baujahr ’94…getauft wurde er von mirr auf den tollen Namen Ingeborg!)…jedoch nciht etwa am morgen wie man es vermuten würde, sondern erst am Nachmittag, Ziel war Surfers Paradise, ein Ort direkt am Ozean. Dort angekommen trafen wir Kristin und Christina wieder, 2 Mädels aus dem Hostel in Brisbane (das waren vor Liquid Sand meine Nachbarinnen). Vorher wurde schon abgemacht, das die Mädels mit uns auf nem Campingplatz übernachten weil die Hostels alle ausgebucht sind.

Nachdem wir dann Abends alle zusammen vom Strand aufgebrochen sind um den zeltplatz zu finden kam das große erwachen. Motor ging aus, wir versuchten neu zu starten => Rauch aus dem Motor (der sich überrings unter dem Beifahrersitz befindet. das heißt also, das eine sehr hysterische Goldi versuchte sich abzuschnallen und das Auto zu verlassen, hach war das lustig. Wir vermuteten, das Überlastung daran schuld war, denn wir waren 2 Personen und 2 Rucksäcke mehr als geplant, was die Reifen schonmal zeigten. Also stiegen die Mädels aus, der Zeltplatz sollte ja zum Glück nichtmehr weit entfernt sein, also ließen wir den Motor abkühlen und dann fuhren Stephan und ich los um den Zeltplatz zu suchen. Dabei passiertes es dann…ein lautes Zischen, also schnell rechts ran, Motor aus und nachgeguckt. Klang so als würde jemand Luft aus dem Reifen lassen, aber alle 4 Reifen waren noch voll…also unters Auto geguckt => Fuck da ist ja Wasser was runtertropft.

Nach ein wenig hin und her beschlossen wir dann in einem arkhaus zu übernachten. Denn es war Samstag Abend 8pm…da arbeitet kein Aussie mehr. Also fuhr das Auto, gänzlich ohne Kühlflüssigkeit noch bis zum Parkhaus (ca. 200m). Dort machten wir uns dann etwas zu essen (Gaskocher etc. hatten wir ja). Irgendwann mussten dann beide Mädels mal auf Klo und auf mein Anraten sind de dann einfach mal bei den Anwohneern klingeln gegangen, zum Glück. Als die beiden zurück kamen erzählten Sie uns, das die 2 Frauen die in dem Haus lebten alles versucht hatten uns noch ne Accomodation zu finden..leider vergeblich weil alles voll. also ging es schlafen, die 2 Mädels durften im Auto schlafen, während Stephan und ich uns vor das Auto auf den Boden im Schlafsack legten..hach war das ein Spaß! Denn auf dem Samstag Abend ist in dem Dorf bei Surfers richtig was los und so kamen dann Nachts ziemlich viele betrunkene Jugendliche verdammt nah..zum Glück sind die hier alle gut erzogen, nit so wie die pöbel deutschen die Nachts vor einem Campüervan rumpennen. Die Nacht verlief deswegen nahezu ohne Schlaf.
Am nächsten Morgen gingen wir alle zu dem Haus der älteren Dame, da die Mädels irgendwie wieder nach Surfers kommen mussten, da ihr Bus dort nach Byron Bay weiter fuhr. Wir schlossen uns dem an und verbrachten noch ein paar Stunden zu 4., dann verließ uns auch der Goldzwerg (Goldi heißt die eine, Kampfzwerg die andere, zusammen nennt man sie Goldzwerg). abends ging es dann zurück zum Van. Werkstatt hattenw ir erst garnicht versucht, weil ist ja Sonntag.
Nach einer weiteren Nacht im Campervan war dann endlich Montag und die 2 Frauen aus dem Haus riefen uns nen Mechaniker, mit gefährlichem Halbwissen wussten wir bereits, das der Schlauch der das Kühlwasser transportiert undicht war. Um 1pm kam der dann auch endlich und so ging es zur Werkstatt…dann der Shock: reparatur= 1000$, was ca. 620€ sind. Fuck. Dazu sollte das ganze auch 2 weitere Tage dauern und so verbrachten Stephan und ich unsere ersten Nächte on the road im Campervan.

Das ganze hatte auch was positives..gegenüber der Werkstatt war nen McDonalds und so konnten wir das kostenlose WLAN nutzen um uns einw enig die Zeit zu vertreiben, denn es ist immernoch Wetseason in Queensland..was heißt es regnet jeden verfickten Tag..also nix mit Sonne. Gestern jedoch war dann mal direkt nen bisschen Sonne und wir sind somit mit dem Bus nach Surfers gefahren um da ein wenig zu baden und um mal raus zu kommen. hatte zur Folge, das wir beide nen dicken Sonnenbrand davon geschleppt haben.
Jetzt ist Mittwoch 2.20pm und der Motor wird gerade wieder ins Auto eingebaut, danach geht es hoffentlich weiter Richtung Süden, vorher aber nochmal kurz nach Brisbane weil der Stephan 2 Pakete seiner Familie bekommen hat und ich mein Simpsonshanndtuch da gelassen hab, ok die Pakete sind nu nicht so wichtigg..aber das Handtuch !!!!